TuS Vahr
Tischtennis

Ogottogott wieder drei Ligen höher? Na und? Knappe Pokalniederlage gegen den Neurönnebecker TV – Ein Zuschauerkommentar von Jonny Langkowski (ATSV Sebaldsbrück)

Am Dienstag Abend durfte der TuS Vahr mal wieder im Pokal ran. Diesmal aber nicht die FT Hammersbeck, sondern der Neurönnebecker TV (NTV), der ebenfalls wie Hammersbeck in der Bezirksliga beheimatet ist. Auch wenn die Vahr erneut die Außenseiterrolle in diesem spannenden Match einnahm, waren die Spieler motiviert, es den Gegner besonders schwer zu machen.

Während Vahr mit Buhr, Domek und dem Neuzugang Tihonov antrat (Niklas Preuß nach wie vor verletzt), hielt der NTV mit Rene Reißig, Batuhan Öztürk und dem Ersatzspieler Nick Jansen dagegen.
NTV stellte clever auf, sodass im ersten Einzel Timo gegen den Ersatzspieler ranmusste, welches er auch klar 3:0 gewann. Im zweiten Einzel kämpfte sich der D-Lisher (Christian Domek – ausgesprochen „Delischer“) bis in den fünften Satz gegen Reißig, welchen er dann aber leider nicht für sich entscheiden konnte. Aktueller Punktestand lautete also 1:1 und damit begann das Spiel von Tihonov und Öztürk. Auch wenn sich der Vahrerone wacker schlug, ging der Punkt schließlich verdient an NTV.
Für das Doppel entschieden sich die Vahronen auf die altbewährte Ligakombination mit Buhr/Jiang. Keine schlechte Entscheidung, denn auch wenn das Spiel mit einem sehr knappen 3:2 an Reißig/Öztürk ging, zeigten sich die Vahreronen von ihrer besten Seite.
Unter Druck ging nun das Topspiel des heutigen Abends los: Buhr gegen Reißig.
Timo bezwang in Bestform den zweitstärksten Spieler aus der Bezirksliga Rene Reißig mit 3:0.
Darauf folgte das Spiel von Tihonov und Jansen, welches auch hier deutlich an die Heimmannschaft ging. Der Zwischenstand lautete nun 3:3 und es kam alles auf das Einzel zwischen dem D-Lischer und Öztürk an. Ein sehr ansehnliches Spiel, denn spielerisch zeigten sich beide Spieler von ihrer besten Seite! Ich denke ich spreche im Sinne aller, wenn ich sage, dass Sätze von Öztürk wie: „Krass Alter“, oder „Alta so viel Glück will ich auch in meinem scheiß Leben haben“ in den Köpfen aller als freundlich, nett, emphatisch, etc. zurück bleiben wird. (Die Frage nach Ironie lasse ich unbeantwortet.)
Auch wenn die Sätze knapp waren und mit 9:11, 9:11 und 11:13 endeten, reichte es diesmal nicht für den überraschenden Erfolg im Pokal.
Abschließend zusammenfassen lässt sich jedoch, dass sich die Vahreronen mal wieder von ihrer besten Seite gezeigt haben und mit ihrer Leistung insgesamt sehr zufrieden sein können! Ich als Zuschauer werde sicherlich auch nochmal in Zukunft zum Zuschauen dabei sein.

Jonny Langkowski (ATSV Sebaldsbrück)

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