TuS Vahr
Tischtennis

Das Race-Finale 2019 in der ÖVB-Arena – Drei Vahreronen am Start

Eine Premiere im Bremer Tischtennis fand anbei der German Open in der ÖVB-Arena statt.
„Ein Duell der besten und verrücktesten 16 Race-Spieler“. Mit diesem Spruch begrüßte der Präsident des FTTB Tobias Genz die Teilnehmer, die sich erfolgreich für das Finale qualifiziert haben.
Inmitten dieser 16 Spieler befanden sich drei Vahreronen. Zum einen Daniel Weber, der zur aktuellen Saison in die Vahr gewechselt ist, zum anderen Serghey Tihonov, der bereits zur Rückrunde 18/19 dazustoß und viel Spielerfahrung mitbringt. Zu guter Letzt mit dabei Christian Domek, der sich in der Punkterangliste weit vor seinen Gegnern positioniert hat. Für die 16 Teilnehmerplätze gab
es je drei Ranglisten á 5 Qualifikationsplätzen plus eine Wildcard, die vom Verband vergeben wurde.
Gespielt wurde das Finale nach dem Schweizer System, das so ähnlich wie „alle gegen alle“ in sechs Runden bedeutet.

Nun gut, wollen wir mal lieber über das Spielgeschehen sprechen. Bereits in der ersten Runde bekam Weber ein starkes Los mit einem Top-Spieler aus Sebaldsbrück
zugeteilt. Diesen bezwang er in knappen vier Sätzen und holte sich seinen ersten Sieg. Tihonov und Domek gewannen ihre Partien souverän. Weiter in Runde 2. Nun durfte Domek sich gegen den
Final-Favoriten aus Habenhausen beweisen. Erst im 5. Satz musste sich Christian geschlagen geben.
Die anderen beiden Vahreronen erhöhten ihre Siegeszahl auf 2. In der darauffolgenden Runde bekamen Weber und Domek ihre Gegner, gegen die sie am häufigsten gespielt haben. Weber duellierte sich mit Mika Böhme, ein ehemaliger Vereinskollege, die bereits über 50 Partien
ausgetragen haben. In einem harten Kampf verlor Weber das Match und steht mit einer Bilanz von 2:1 da. Der Gegner von Domek hieß Jonny Langkowski aus Sebaldsbrück, die auch bereits über 30
Partien ausgetragen haben. Trotz einer Bilanz von 30:2 für Domek hatte das Spiel ein knappes Ende. Mit 3:1 siegte Domek und erhöhte ebenfalls auf ein 2:1. Tihonov zog seine Siegesserie weiter durch und stand am Ende dieser Runde mit 3:0 an der Spitze des Feldes.

In der zweiten Hälfte musste nun
Tihonov gegen den Favoriten und bezwang ihn in einem klasse Spiel mit 3:1. Domek spielte sich auf ein 3:1 hoch und zog an Weber vorbei, der leider sein Spiel im fünften Satz verlor.
Erst in der fünften Runde kam es zum ersten und einzigen Duell in dem Finale zweier Vahrer Spieler.
Nun mussten sich Tihonov und Domek messen. Mit langen Ballwechseln, die kein Ende nahmen, setzte sich Serghey durch und spielte ein bis dahin 5:0 auf. Weber erhöhte seinerseits auf ein 3:2.
In der letzten Runde vollendete Tihonov seine Siegesserie und sicherte sich den 1.Platz. Domek gewann ebenfalls seine letzte Partie sowie Weber, der sich mit einer starken Leistung gegen den
Favoriten durchsetzte.

Die Platzierung verlautete, dass es fünf Spieler mit einer Bilanz von 4:2 gab.
Peter Wojciechowski aus Habenhausen bekam aufgrund der Buchholzzahl den zweiten Platz und Domek den dritten Platz. Weber landete auf dem fünften Platz trotz einem 4:2.

Letztendlich eine doch sehr knappe Entscheidung. Mit gleich allen drei Vahrern in den Top 5 kann die Mannschaft ganz zufrieden sein.
Auch nächstes Jahr geht die zweite Race-Saison weiter und wir sind gespannt wie sich der TuS Vahr dort präsentieren wird.

Christian Domek