TuS Vahr
Tischtennis

Mannschaften

1. Herren startet souverän mit zwei Siegen, 2. Herren unterliegt dem großen Bruder

Dass der TuS Vahr in dieser Saison zwei Mannschaften in der Bremen-Liga starten lässt, ist eine bemerkenswerte Tatsache. Aber leider beinhaltet diese auch schlechte Nebenwirkungen. Denn mit Beginn der neuen Saison mussten die erste und die zweite Herren gegeneinander antreten. Aus Gründen des fairen Wettbewerbs musste dieses Duell auf den Anfang der Saison gelegt werden, um mögliche Entscheidungen zum Ende der Saison unbeeinflussbar zu halten.

Man könnte das Duell Vahr I gegen Vahr II positiv betrachten und behaupten, dass auf jeden Fall, mal abgesehen vom Unentschieden, eine Vahrer Mannschaft erster Tabellenführer der Saison wird. Oder man sieht es pessimistisch und hebt hervor, dass eine der beiden Teams als erster die Rote Laterne der Liga sein wird. Aber egal für was man sich entscheidet. Das Glas ist immer halbvoll… äh… halbleer… äh… irgendwie ist das komisch. Genau dieses komische Gefühl konnte man von Zeit zu Zeit, aber besonders zu Beginn des Spiels, in der Vahrena wahrnehmen. Hier und da kamen vereinzelt Anfeuerungen und Coachings zustande, was sich gleichzeitig richtig, aber auch falsch anfühlte. Wir sind schließlich alle Vahreronen und wir gönnen und wünschen es jedem Vahreronen, dass er seine Spiele gewinnt. Mit jedem Doppel, jedem Einzel startete ein neues Dilemma.

Zum Glück hielten die Dilemmata nur neun Spiele lang an, bis das Spiel 9:0 an TuS Vahr I ging. Aber eigentlich doch nicht „zum Glück“, denn ein 9:7 wäre deutlich besser für die zweite Herren gewesen, wenn man das Durchsetzen des Favoriten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit setzt.

Der wahrscheinlich beste Weg wird es sein, die Saison nun zu starten und das Brüderduell als „wir mussten, wir machten“ abzuhaken. Das bedeutet, dass die zweite Herren so richtig am 11.09.2020 in Huchting Feuer geben kann. „Cho-Le“.

Die erste Garde konnte sich bereits letzten Freitag gegen den TuS Schwachhausen mit 9:3 auszeichnen. Doch das Ergebnis hätte durchaus anders ausfallen können, wenn man die Situation vor dem Spiel kennt. Denn Timo Buhr (Nr. 1) musste verletzungsbedingt auf einen Start verzichten, sodass Sascha Bundzsus (2. Herren, Nr. 4) als Ersatzmann eingeplant wurde. Dann kam am Freitag Nachmittag die nächste Hiobsbotschaft. Daniel Abraha (Nr. 4) konnte aus äußerst verständlichen Gründen ebenfalls nicht am Spiel teilnehmen, was die Situation deutlich verschlechterte. Aus taktischen Gründen entschieden sich die Vahreronen dazu, dass Timo Buhr doch spielen, aber dabei achtsam die Bewegungen ausführen würde. Das hatte den Vorteil, dass Thilo Fritsch (Nr. 3) weiterhin im mittleren Paarkreuz spielen und seinem Angstgegner Arno Marti aus dem Wege gehen konnte.

Aufgrund der körperlichen Verfassung Timos wurden die Doppel umgestellt, was allerdings zu einem sehr überraschenden Start führen sollte. Denn das neue Doppel 1 mit Serghey Tihonov und Thilo Fritsch musste sich dem gegnerischen Zweierdoppel mit 2:3 (9:11 im fünften Satz) geschlagen geben. Zum Glück konnten Buhr/Jiang ebenfalls das Einserdoppel schlagen, indem sie einen 2:1-Satzrückstand noch drehten. Slapka/Bundszus hatten auch ihre Probleme, setzten sich aber am Ende souverän mit 3:1 durch.

In den Einzeln lief es dann deutlich besser. Lediglich Jiang (Nr. 5) und Bundszus mussten ihren Gegnern gratulieren, sodass mit einem 9:3 Heimsieg ein guter Grundstein für die Saison gelegt werden konnte.

Timo Buhr


Einschulung lässt Training platzen – Dann ist eben Steinzeit

Kurz vor dem Saisonauftakt am 01. September 2020, wollten die Vahreronen nochmal ordentlich Gas im Training geben. Doch was Thilo und Timo am Freitag in der Halle vorfanden, ließ kein Training zu. Denn die ganze Halle war mit Tischen, Stühlen, Lautsprechern und Leinwand vollgestellt, um die neuen Erstklässer am Samstag einschulen zu können. Gut für die Schüler und Angehörigen, schlecht für die TT-Vorbereitung.

Kurzum wurde eine Whatsapp-Nachricht mit Bild verschickt, dass das Training ausfallen muss. Diese Nachricht kam zu spät, sodass auch Leon mittlerweile an der Halle angekommen war. Enttäuscht verließen Thilo, Leon und Timo die Halle und machten sich für die Heimreise bereit. Doch dann erblickten die drei eine Steinplatte auf der anderen Seite des Schulgeländes. „Spielen wir da? Ist doch besser als gar nicht zu spielen“. Und schwuppdiwupp wurde die „Trainingseinheit“ auf die Steinplatte verlegt.

Nach harten Gewöhnungsprozessen an den unterschiedlichen Ballabsprung, dem Gegen- bzw. Mitwind und den Sonnenstrahlen, die teilweise direkt in die Augen schienen, kam richtig viel Spaß und Ehrgeiz auf, sodass direkt in der Whatsapp-Gruppe Werbung für das spontane Steinzeit-Event gemacht wurde. Zur Überraschung kamen dann noch Robert, Gabriel und Jan H. zum „zocken“ dazu. Mit normalen Schlägern, mit Brettchen, mit Holz oder Noppen wurde dann doch noch Geschicklichkeit trainiert und der Ausfall des Hallentrainings war am Ende doch nicht mehr ganz so schlimm und Montag ist ja auch noch ein Trainingstag, bevor dann die Saison losgehen kann.

Timo


Transferkarussel in der Vahr – Zu- und Abgänge zur Saison 2020/21

Manchmal ist es so, dass sich Türen öffnen, wenn sich andere schließen. Und so kam es in der diesjährigen Saisonplanung für 2020/21.

Mit Christian Domek verliert der TuS Vahr nicht nur einen seiner besten Spieler, sondern auch ein langjähriges Mitglied. Domek begann seine noch junge TT-Karriere beim TuS Vahr und entwickelte sich dort zu einem starken Spieler in der Bremer TT-Szene. Doch zur nächsten Saison zieht es Christian zum Ortsrivalen ATSV Sebaldsbrück in die Bezirksliga. Mit ihm verlässt auch Daniel Weber die Vahr. Auch Daniel hat einen Platz in Christians neuer Mannschaft gefunden. Daniel kam zur Saison 2019/20 zum TuS Vahr und trug ebenfalls wie Christian zum Aufstieg in die höchste Bremer Spielklasse bei. Wir wünschen Christian und Daniel alles Gute und viel Glück im neuen Verein.

Zwei Türen haben sich also in Person von Christian Domek und Daniel Weber geschlossen. Vermutlicherweise hätten sich folgende sieben Türen nicht geöffnet, wenn sich die zwei anderen nicht geschlossen hätten. So ist es für die Vahreronen Glück im Unglück, dass Thilo Fritsch, Daniel Abraha, Robert Slapka, Jens Glenneberg, Jan Helmerding, Sascha Bundszus (alle vorher Bremer SC in der Bremen Liga) und Jürgen Brinkmann (vorher FTSV Jahn Brinkum in der 2. Bezirksklasse) zur kommenden Saison im roten Trikot auflaufen.

Die hohe Anzahl von Neuzugängen ermöglicht es den Vahreronen sogar eine dritte Mannschaft zu melden. Die erste Herren spielt künftig in der Bremen-Liga, und jetzt kommt’s, die zweite Herren ebenso. Denn der Antrag auf Ligenübernahme vom Bremer SC zum TuS Vahr wurde vom FTTB bewilligt, sodass die Neuzugänge vom Bremer SC nicht nur sich, sondern auch gleich eine weitere Liga mitgebracht haben. Dieser Schritt hätte im normalen Entwicklungsverlauf mehrere Jahre benötigt. Die zweite Herren aus der Saison 19/20 wird demnach zur dritten Herren und starten in der kommenden Saison in der 2. Kreisklasse.

Timo


Corona lässt Titelträume platzen

TuS Vahr Logo

Nachdem die Saison 2019/20 frühzeitig aufgrund des Coronaviruses abgebrochen werden musste, bestand das nächste Kunststück darin, eine möglichst für alle Beteiligten positive Lösung im Umgang mit Auf- und Abstieg sowie Klassenerhalt zu finden. Der Bremer Tischtennis Verband (FTTB) entschied sich die aktuelle Tabelle zum Zeitpunkt des Abbruchs als Endtabelle zu deklarieren.

Durch diese Entscheidung platzte für die erste Herren des TuS Vahr der Traum von der nächsten Meisterschaft in Folge. Dass diese Entscheidung für die Rot-Weissen besonders bitter schmeckte, zeigt sich bei einem genaueren Blick auf die Tabelle:

Abschlusstabelle nach Corona-Abbruch

Mit 24:0 Punkten und 108:10 Spielen zeigt sich die Dominanz der Vahreronen. Lediglich aufgrund der mehr gespielten Spiele steht der ATSV Sebaldsbrück 2 (26:4 Punkte und 124:66 Spiele) auf dem ersten Platz und ist somit Meister der Stadtliga 1 geworden.

Ich muss zugeben, dass mich dieser Entschluss zunächst sehr geärgert hat. Auf den zweiten Blick ist es für uns und unsere Entwicklung wichtiger, dass wir dennoch den Sprung in die höchste Bremer Spielklasse geschafft haben. Und wer weiss? Vielleicht wären wir von Erkältungen, Verletzungen oder anderen Umständen geplagt gewesen, dass wir diese Dominanz gar nicht aufrecht hätten halten können. Von daher darf der Fokus nun auf dem nächsten Schritt liegen – dem Aufstieg in die Bezirksliga.

Timo


Sie gründeten, spielten und siegten – Die 2. Herren wird im ersten Jahr frühzeitig Meister in der 3. Kreisklasse

Was die erste Herren noch schaffen will, das hat die zweite Herren letzten Freitag in der Witzlebenhalle geschafft – Meister! Und zwar frühzeitig. Mit 13 Siegen und einem Unentschieden konnten die Vahreronen bisher 27:1 Punkte erspielen. Zwei Spiele stehen noch aus – heute bei der SG Marßel und im April bei TuRa Bremen. Doch selbst zwei Niederlagen können die Meisterschaft nicht verhindern, da der ärgste Verfolger Polizei SV bereits mit 22:6 zu viele Minuspunkte aufweist und daran sind die Vahreronen nicht ganz unschuldig wie Lutz Krützmann berichtet:

„Unser Ziel war, dort, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Ein Grundstein dafür sollte Jan Knechtel sein, unser gewinnbringendes Plus aus der Wintertransferperiode. Aus taktischen Gründen wurde Knechtel im unteren Paarkreuz gemeldet, wohlwissend, dass es gegen den Mitfavoriten Polizei SV wahrscheinlich zum meisterschaftsentscheidenden Spiel kommen würde.

Polizei konnte durch ihre eingespielten Doppel und im Gegensatz zur Hinrunde dieses Mal in Bestbesetzung mit 2:1 in Führung gehen. Doch wie schon im Hinspiel, welches mit Navid Mirzayoussef-Jadid, z. Zt. in Japan im Auslandsjahr, 9:5 gewonnen wurde, kippte das Spiel bei 5:5 zu Gunsten der Vahreronen.

Aber nicht nur das Spiel, sondern auch die Stimmung kippte merklich bei den Gastgebern!

Als Jan bei 0:2 Satzrückstand und 8:10 Punkten das Spiel noch drehte, war die Richtung vorbestimmt. Auch das Schlussdoppel wurde gewonnen. Jan-Ole Pierer verbesserte das Ergebnis aber noch um einen Punkt. Überhaupt entschied heute das untere Paarkreuz mit 4:0 Einzelbilanz das Spiel. Inder Mitte und oben konnten jeweils zwei Einzel gewonnen werden.

Wir haben dann beschlossen, dass Jan-Ole der Held des Tages ist. Herausragend punktete aber Daniel Cordes, der an diesem Tag wirklich alles gewann!

In der wagen Hoffnung mit nur einem Unentschieden gegen Buntentor weiterhin ungeschlagen zu bleiben, freuen wir uns auf eine Neuauflage dieser Begegnung im nächsten Herbst – dann aber eine Liga höher.“ (Lutz Krützmann)

Beim nachfolgenden Spiel gegen den TV Grohn in heimischer Halle machte die zweite Herren dann den Sack zur Meisterschaft mit einem 9:4 zu. Eine Meisterschaftsfeier auf dem Balkon des Bremer Rathauses wird es wohl nicht geben, obwohl die Grün-Weißen vom Fußball sicher nicht im Wege stehen werden. Dennoch klang der Abend nach dem Spiel noch bei Meistergetränken aus, wobei die eine und andere leere Flasche als Schläger umfunktioniert wurde.

Vielleicht schaffen die Jungs ja auch das Double. Das Final-Four ist jedenfalls mit nur einem Sieg aus dem nächsten Pokalspiel in greifbarer Nähe.

Timo Buhr

Valerie
Jan
Handshake


Pokalabend in der Vahrena

Am gestrigen Abend galten wieder andere Gesetze in der Halle an der Witzlebenstraße – denn es war Pokal-Achtelfinale für die erste und zweite Mannschaft angesagt. Die erste Herren empfang die Reserve der SG Aumund-Vegesack, während die Zweite ebenfalls eine Reserve, in diesem Fall aus Oberneuland, begrüßte.

Die zweite Garde der SG Aumund-Vegesack steht aktuell in der höchsten Bremer Spielklasse auf dem Relegationsplatz zur Bezirksliga. Dementsprechend ging es für die Vahreronen gegen einen Gegner, der in der nächsthöheren Liga zur Dominaz gehört. Sich der schwierigen Aufgabe bewusst, setzte die erste Herren auf die Top-Drei mit Buhr, Domek und Tihonov. Dass dies eine weise Entscheidung war, zeichnete sich in den ersten Einzeln ab. Alle Einzel gingen zwar an die Roten, konnten aber alle nur im Entscheidungssatz gewonnen werden, zwei davon sogar in der Verlängerung. Es hätte dementsprechend auch alles andere als 3:0 stehen können. Den Matchballpunkt wollten die Vahreronen dann durch einen Doppel-Sieg von Buhr/Jiang (Jiang nur im Doppel aufgestellt) gegen Seichter/Laedtke einfahren. Dies gelang den beiden Akteuren auch, wobei die letzten zwei Sätze in der Verlängerung erkämpft werden mussten.

Alles in allem ist der Sieg über Aumund-Vegesack zwar verdient, aber ebenso trügerisch, wenn man nur das Ergebnis liest. Hätte irgendein Satz eine andere Wende genommen, wäre das ganze Spiel sicherlich deutlich enger geworden. Um es mit Victor Skripnik zu sagen: „Aber so ist Fußball“… ähhhh… Pokal… ähhh… Tischtennis… Pokal.

Die zweite Herren hatte einen deutlich härteren Brocken zu bezwingen, zumindest wenn man den Ligenunterschied als Maßstab nimmt. Denn die Oberneuländer spielen drei Klassen höher in der 3. Kreisliga. Dort belegen sie jedoch den 10. Platz, welcher mit einem direkten Abstieg zum Ende der Saison einhergehen würde. Nichtsdestotrotz bleiben es drei Ligen. Deshalb versuchten die Vahreronen ebenfalls wie die Erste, mit der stärksten Aufstellung anzutreten. Da Cordes aber noch von einer vorangegangenen Grippe geschwächt war, sollte jener nur als Spitzendoppel mit Gringaus zum Einsatz kommen. Die Einzelaufgaben übernahmen Gringaus, Krützmann und Neuzugang Knechtel, der seinen ersten Pokalabend unter Vahrer Flagge bestritt.

Während Gringaus sich problemlos mit 3:0 durchsetzte, konnte sich Knechtel knapp mit 3:1 durchsetzen. Durch diese zwei Eingangseinzel wurden die Weichen gen 1/4-Finale gelegt. Doch Oelgemöller hatte etwas dagegen und noppte Krützmann mit 3:2 nieder. Auch das Oberneulander Doppel bestehend aus Pinckernelle/Oelgemöller wollte daran anknüpfen. Doch die Vahreronen Gringaus/Cordes blieben hartnäckig und erkämpften sich alle drei Sätze in Verlängerung, wobei der dritte Satz mit 19:17 gefühlt genau so lange gedauert hat wie die zwei vorherigen. Dieser wichtige Doppelsieg sorgte dafür, dass Gringaus den Deckel, ebenfalls in Verlängerung, gegen Pinckernelle zumachen konnte. Mit 4:1 konnten sich die Vahreronen also ins 1/4-Finale spielen.

Aus vahrer Sicht war der gestrige Abend ein gelungener Abend und es wird mit Spannung die nächste Auslosung erwartet. Vielleicht findet ja wieder ein doppelter Pokalabend in der Vahrena statt.

Timo Buhr


Herbstmeister x2

Wer hätte damit vor der Saison gerechnet? Der TuS Vahr Bremen stellt mit beiden Herren-Teams jeweils den Herbstmeister in den jeweiligen Ligen. Selbst wenn jemand damit gerechnet hat, dann wohl nicht in dem Ausmaß, in dem es die 1. Herren geschafft hat. Mit 16:0 Punkten und nur acht Niederlagen in Einzeln bzw. Doppeln über die ganze Hinserie kommt man um das Wort Dominanz nicht mehr herum. Damit ist TuS Vahr I als Aufsteiger offiziell Meisterschaftsfavorit in der zweithöchsten Liga Bremens.

Aber auch die Stadliga-I-Reserve spielte eine sensationelle Hinserie. Im Gegensatz zur ersten Mannschaft ist die Zweite nicht aufgestiegen, sondern, was noch beachtlicher ist, neu gegründet worden. Umso mehr Respekt gilt es dem Team zu zollen, das es immer wieder geschafft hat, alle Spieler gerecht in den einzelnen Punktspielen einzusetzen, sodass jeder Spieler auf seine Spielzeit kam. Mit 14:0 Punkten auf dem ersten Platz zum Winterwechsel zu stehen ist eine Hausnummer. Das Schlüsselspiel dazu fand allerdings früh in der Saison statt. Gegen Polizei SV konnte man sich mit 9:5 in der Vahrena durchsetzen und legte den Grundstein für den weiteren Erfolg. Navid Mirsayoussef-Jadid war hierbei der Schlüsselspieler. Denn Navid sollte kurze Zeit später sein Auslandsjahr in Japan beginnen. Wer weiss, wie es ohne Navid ausgegangen wäre. Aber das wird man wahrscheinlich in der Rückrunde erfahren. Aber vielleicht gelingt ja eine Überraschung auf dem Wintertransfermarkt.

Timo


Erste und zweite Herren mit Traumstarts in die neue Saison

TuS Vahr Logo

Derzeit könnte es für die Tischtennisspieler des TuS Vahr sportlich nicht besser laufen. Die erste Herren steht in der Stadtliga I mit 8:0 Punkten auf Platz drei, ist aber die einzige Mannschaft aus der Liga, die noch ohne Punktverlust dasteht. Dabei wurden erst vier Einzel- bzw. Doppelspiele verloren. Das ist eine beeindruckende Bilanz. Trotzdem sei zur Vorsicht aufgerufen, denn TuRa Bremen II, ATSV Sebaldsbrück II und BTV Friesen II haben jeweils nur ein Spiel verloren – und eben gegen diese Mannschaften müssen die Vahreronen noch an den Tisch.

Noch besser steht die zweite Herren in der Kreisklasse III da. Denn die Mannschaft um Gabriel Gringaus, dessen Spielstärke auch in der Stadtliga I zum bisherigen Erfolg der ersten Herren beigetragen hat, steht aktuell auf Platz zwei und kann sogar 10:0 Punkte aufweisen. Hinzu kommt, dass der Tabellenerste Polizei SV bereits in der Vahrena an der Witzlebenstraße besiegt werden konnte.

Aus Sicht der Roten kann es gerne so erfolgreich weitergehen. Und vielleicht kann ja eine doppelte Herbstmeisterschaft erspielt werden. Dazu müssen aber alle Protagonisten fokussiert und diszipliniert bleiben.

Timo Buhr


Unser neuer Sponsor – Die Gänse-Apotheke

Wir haben einen neuen Trikotsponsor. Vielen Dank geht an die Gänse-Apotheke.

Hauptstraße 52A
28816 Stuhr/Seckenhausen
Gaense-Apotheke@online.de
Tel.: 04218099636
Fax.:04218099637


Das Race-Finale 2019 in der ÖVB-Arena – Drei Vahreronen am Start

Eine Premiere im Bremer Tischtennis fand anbei der German Open in der ÖVB-Arena statt.
„Ein Duell der besten und verrücktesten 16 Race-Spieler“. Mit diesem Spruch begrüßte der Präsident des FTTB Tobias Genz die Teilnehmer, die sich erfolgreich für das Finale qualifiziert haben.
Inmitten dieser 16 Spieler befanden sich drei Vahreronen. Zum einen Daniel Weber, der zur aktuellen Saison in die Vahr gewechselt ist, zum anderen Serghey Tihonov, der bereits zur Rückrunde 18/19 dazustoß und viel Spielerfahrung mitbringt. Zu guter Letzt mit dabei Christian Domek, der sich in der Punkterangliste weit vor seinen Gegnern positioniert hat. Für die 16 Teilnehmerplätze gab
es je drei Ranglisten á 5 Qualifikationsplätzen plus eine Wildcard, die vom Verband vergeben wurde.
Gespielt wurde das Finale nach dem Schweizer System, das so ähnlich wie „alle gegen alle“ in sechs Runden bedeutet.

Nun gut, wollen wir mal lieber über das Spielgeschehen sprechen. Bereits in der ersten Runde bekam Weber ein starkes Los mit einem Top-Spieler aus Sebaldsbrück
zugeteilt. Diesen bezwang er in knappen vier Sätzen und holte sich seinen ersten Sieg. Tihonov und Domek gewannen ihre Partien souverän. Weiter in Runde 2. Nun durfte Domek sich gegen den
Final-Favoriten aus Habenhausen beweisen. Erst im 5. Satz musste sich Christian geschlagen geben.
Die anderen beiden Vahreronen erhöhten ihre Siegeszahl auf 2. In der darauffolgenden Runde bekamen Weber und Domek ihre Gegner, gegen die sie am häufigsten gespielt haben. Weber duellierte sich mit Mika Böhme, ein ehemaliger Vereinskollege, die bereits über 50 Partien
ausgetragen haben. In einem harten Kampf verlor Weber das Match und steht mit einer Bilanz von 2:1 da. Der Gegner von Domek hieß Jonny Langkowski aus Sebaldsbrück, die auch bereits über 30
Partien ausgetragen haben. Trotz einer Bilanz von 30:2 für Domek hatte das Spiel ein knappes Ende. Mit 3:1 siegte Domek und erhöhte ebenfalls auf ein 2:1. Tihonov zog seine Siegesserie weiter durch und stand am Ende dieser Runde mit 3:0 an der Spitze des Feldes.

In der zweiten Hälfte musste nun
Tihonov gegen den Favoriten und bezwang ihn in einem klasse Spiel mit 3:1. Domek spielte sich auf ein 3:1 hoch und zog an Weber vorbei, der leider sein Spiel im fünften Satz verlor.
Erst in der fünften Runde kam es zum ersten und einzigen Duell in dem Finale zweier Vahrer Spieler.
Nun mussten sich Tihonov und Domek messen. Mit langen Ballwechseln, die kein Ende nahmen, setzte sich Serghey durch und spielte ein bis dahin 5:0 auf. Weber erhöhte seinerseits auf ein 3:2.
In der letzten Runde vollendete Tihonov seine Siegesserie und sicherte sich den 1.Platz. Domek gewann ebenfalls seine letzte Partie sowie Weber, der sich mit einer starken Leistung gegen den
Favoriten durchsetzte.

Die Platzierung verlautete, dass es fünf Spieler mit einer Bilanz von 4:2 gab.
Peter Wojciechowski aus Habenhausen bekam aufgrund der Buchholzzahl den zweiten Platz und Domek den dritten Platz. Weber landete auf dem fünften Platz trotz einem 4:2.

Letztendlich eine doch sehr knappe Entscheidung. Mit gleich allen drei Vahrern in den Top 5 kann die Mannschaft ganz zufrieden sein.
Auch nächstes Jahr geht die zweite Race-Saison weiter und wir sind gespannt wie sich der TuS Vahr dort präsentieren wird.

Christian Domek